Was geschieht vor Gericht? Der Richter entscheidet. Er nutzt als Maßstab die Gesetze, das Recht. Er blickt in die Vergangenheit. Beweggründe, Interessen, Wünsche und Ziele sind für ihn nur in sofern relevant als diese zur Beurteilung des Falles dienen. Er entscheidet objektiv. Und doch heißt es: "Auf hoher See und vor Gericht sind wir alle in Gottes Hand." |
Was geschieht in einer Mediation? Alles was SIE wollen. Sie können sagen, was sie wollen. Sie können entscheiden, was sie wollen und Sie können sogar aufstehen und sagen: "Ich mache nicht mehr weiter. Ich gehe!" Mediation ist sach- und lösungsorientiert. Sie ist angepasst auf den Einzelfall. Mediation sucht nach zukunftsgerichteten Lösungen. Sie ist freiwillig. Damit ist sie fair. Ergebnisse, die selber entwickelt wurden, werden akzeptiert und unterstützen nach Kenntnis von persönlichen Beweggründen das gegenseitige Verständnis. Mediation schafft zeitnah Ergebnisse. Sie ist nicht öffentlich. Vertraulichkeit ist ein zentrales Grundprinzip. |  |
Mediation ist kein Null-Summen-Spiel. Das Ergebnis kann größer sein. ABER jeder muss bereits sein, dem anderen einen Vorteil zu bieten, damit dieser einen Nutzen hat. Der Mediator unterstützt bei der Findung einer einvernehmlichen Regelung. Er ist neutral (allparteilich). Er ist nur für die Form verantwortlich - nicht für das Ergebnis. |
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